Emotionale Erschöpfung?

Emotionale Erschöpfung ist ein verbreitetes Thema, das leider immer noch von vielen unterschätzt wird. Nicht nur Geschäftsleute belächeln dieses Thema, da in vielen Berufen Emotionen fehl am Platz sind.

Auch im Privatleben werden sie oft unterdrückt, da viele Menschen in unserem Umfeld Schwierigkeiten mit gezeigten oder aufbrechenden Emotionen haben.

So machen wir weiter, unsere Gefühle zu unterdrücken und das führt im Laufe der Zeit zur emotionalen Erschöpfung. Welche Folgen dies haben kann und was Sie selbst dagegen unternehmen können, wollen wir jetzt herausfinden.

Emotionen - Ursache vieler Probleme

Bevor wir näher darauf eingehen, was gegen emotionale Erschöpfung getan werden kann, sollten wir klären, was emotionale Erschöpfung bedeutet:

Viele denken bei diesem Begriff an eine Person, die bei einer winzigen Kleinigkeit einen Weinkrampf erleidet. Dies wäre dann der berühmte Tropfen auf dem heißen Stein. Aber jeder weiß, dass die winzige Kleinigkeit nicht wirklich der Anlass zum Weinen ist.

Der Grund dahinter ist eine totale emotionale Erschöpfung/Entkräftung, die nur nicht beachtet wurde. Kein Wunder also, wenn eine winzige Kleinigkeit das Fass bzw. die Emotionen zum Überlaufen bringt.

Emotionale Erschöpfung weinen

Dies war jetzt ein eindeutiges Beispiel. Doch muss das immer so sein? Manchmal ist es leider auch so, dass eine emotionale Erschöpfung nicht als solche erkannt wird. Oft fühlt man sich einfach nur unwohl, ist empfindlicher als sonst und manchmal hat man einfach keine Lust auf irgendwas.

Andere werden immer passiver, mit den Folgen, die täglichen Herausforderungen nicht mehr zu schaffen. Ein weiteres Anzeichen kann sein, dass der Gefühlszustand immer häufiger wechselt, was sich als Launenhaftigkeit äußert. Leider werden durch diese Zustände die Probleme in der Familie und bei der Arbeit noch größer.

Wir sollen lernen, mehr auf die Sprache des Körpers zu achten. Denn der eigene Körper und der Geist versuchen einem mit unterschiedlichsten Symptomen vor Überforderung zu schützen.

Diese Gefühlszustände führen zu vermehrter Schutzbedürftigkeit, welche selten bekommen wird. Was wiederum zu seelischer Einsamkeit führt und so geht die emotionale Minusspirale weiter. Der springende Punkt ist, die Ursachen werden nicht als emotionale Erschöpfung erkannt.

Was sind die Gründe einer emotionalen Erschöpfung?

Es können viele Situationen gewesen sein, wo Sie begonnen haben, Ihre Emotionen und Gefühle zu unterdrücken. Oft liegen die Gründe in der Kindheit und dies ist nun keine Phrase, sondern leider die Wirklichkeit. Viele Jungs werden so erzogen, dass sie keine Emotionen zeigen dürfen – aber auch zu Mädchen wird immer wieder gesagt: sei nicht so empfindlich, Du Heulsuse.

Auch kann sein, dass es in der Familie immer wieder Streitereien gab, oder sich die Eltern getrennt haben, und dies von Ihnen noch nicht verarbeitet wurde. Im erwachsenen Alter verlagert sich dies nicht nur auf den Beruf – auch im privaten Bereich gibt es deshalb immer wieder Probleme. Insbesondere innerhalb einer Beziehung treten alte Muster auf, die Sie an Ihre eigene Kindheit erinnern. Diese sogenannten Trigger sind weder Ihnen noch Ihrem Partner bewusst. Sie haben beide nur das Gefühl, dass emotionales und gefühlsmäßiges sehr viel Kraft nimmt. Klar ist aber auch, dass jedes neue Problem die bestehenden Probleme verstärken kann.

Emotionale Erschöpfung

Was können Sie bei emotionaler Erschöpfung tun?

Wichtig ist, dass Sie die Ursache für die emotionale Erschöpfung finden. Nur dann kennen Sie Ihre Auslöser und können im Bedarfsfall neutral und adäquat darauf reagieren. Deshalb sollten Sie üben, in verschiedensten Situation emotional ausgeglichen zu reagieren.

Dabei können Ihre mentalen Kräfte helfen, Sie und Ihre Emotionen zu stabilisieren. Um das zu erreichen, bieten wir Ihnen das Mentaltraining als Selbsthilfeprogramm „MentalmeisterIn“ an.

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